Profile und
Unterricht

Profile in der Sekundarstufe I

Individuelles Lernen, aber gemeinsam.

Aus gutem Grund: Profilklassen schon ab der Jahrgangsstufe 8.
Lernprozesse sind individuell und lassen sich schwer in starre Schemata pressen. Schon ab der 8. Klasse geben wir unseren Schülern deshalb die Möglichkeit, in Profilklassen gemeinsam mit anderen, die ähnliche Interessen  haben, zu lernen, um ihre individuellen Stärken zu fördern und zu fordern.

Der Profiltag: Anforderungen für jede Begabung.

An einem wöchentlichen Profiltag können die Schüler konzentriert und engagiert in ihrer Profilklasse arbeiten. Die feste Einteilung in Stunden entfällt, entsprechend flexibel kann der Unterricht gemeinsam
gestaltet werden. Lernen geschieht auch außerhalb der Schule, z.B. in Betrieben, in der freien Natur oder wo auch immer es für den Lernerfolg zuträglich ist.

Fächerübergreifender Unterricht, grundlegender Kompetenzerwerb.

Am Profiltag wird fächerübergreifend gearbeitet – schließlich lässt sich die Welt, die unsere Schüler
lernend erkunden, auch nicht in enge Fächergrenzen zwängen. Die anderen Fächer werden im regulären Turnus an den restlichen vier Wochentagen unterrichtet. Auch hier wird somit ein stabiler Bogen zwischen individuellem Lernen und dem Erwerb allgemein notwendiger Kompetenzen gespannt.

Das Profilangebot.

Mit jedem neuen Jahrgang 8 werden neue Profile gebildet, die immer vier thematische Schwerpunkte abbilden:

  • Musik und Kunst
  • Sport und Arbeitslehre
  • Naturwissenschaften und Mathematik
  • Geisteswissenschaften und Sprache

Laden Sie sich die Profilbroschüren herunter und erfahren Sie mehr zu allen Profilen:

 

Lernen Sie unsere aktuellen Profile kennen.

Hier stellen sich aktuell laufende Profile mit kurzen Filmen vor. Nicht jedes gerade laufende Profil  ist durch einen Film vertreten, aber so bekommen Sie einen ersten Eindruck von der Arbeit und dem Miteinander der Schüler*innen.

 

Welt der Technik (Jahrgang 9)

 

Film und Art (Jahrgang 9)

 

Meine Schule und ich (Jahrgang 9)

 

Stark für das Leben (Jahrgang 9)

 

Living in a Global World

 

 

 

 

 


 

Profile in der Sekundarstufe II

Eine Oberstufe, viele Besonderheiten.

Unsere Oberstufe bietet verschiedene besondere Leistungen und Angebote. Die Schüler werden nicht nur zielgerichtet auf das Abitur vorbereitet, sie bekommen auch die Möglichkeit, ihre Talente zu entfalten und ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Gemeinsam ankommen in der 11

  • Unterricht im Klassenverband in der Jahrgangsstufe 11
  • umfassende Beratung bei der Profilwahl

Gemeinsam lernen, gemeinsam erleben

  • Studienfahrt nach Spanien in der Jahrgangsstufe 11
  • Studienfahrt in der 13

Besondere Fächer

  • Psychologieunterricht von der 11 bis zur 13
  • Informatikunterricht von der 11 bis zu 13

Eigener Raum zur Entfaltung

  • separates Gebäude mit Oberstufenraum
  • Partizipation (Klassen- und Schulsprecher, Schülerrat)

Kompetente Unterstützung

Kunst, Kultur und Sport

Weitere Vorteile

  • durchdachte Profile in der 12. und 13. Jahrgangsstufe
  • starke Kernfächer, kompetente Vorbereitung auf das Studium
  • G9: ein Jahr mehr sich zu entfalten

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Durchdachte Profile.
Die Profilklassen in der 12. und 13. Jahrgangsstufe bieten ein breites Spektrum und wecken so Begeisterung für Bildung. Von naturwissenschaftlich Interessierten über Schüler mit Neugierde für Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bis hin zu den künstlerisch und sportlich Begabten – hier findet jeder die Möglichkeit sich zu entfalten.

Starke Kernfächer, kompetente Vorbereitung auf das Studium.
Neben den profilgebenden Fächern belegt jeder Schüler an unserer Schule die wichtigen Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch. Ebenso spielt die Propädeutik, die Vorbereitung auf das wissenschaftliche Arbeiten an einer Universität, eine sehr wichtige Rolle für die Qualifikation zum Abitur.

G9: Ein Jahr mehr sich zu entfalten.
An der Stadtteilschule Bahrenfeld haben die Schüler ein Jahr mehr Zeit für das Abitur als an einem Gymnasium, dies hat viele Vorteile:

  • Die Schüler haben ein Jahr länger Zeit ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken und sich an die Anforderungen der Oberstufe zu gewöhnen. Es bleibt Raum für außerschulische Aktivitäten, die für die Entwicklung der Persönlichkeit von großer Bedeutung sind: Sportverein, ehrenamtliche Tätigkeiten, Musik, Kunst, etc.
  • Schüler, denen diese Möglichkeit gegeben wurde, haben es später im Studium und im Beruf leichter, denn sie verfügen eher über die so wichtigen „Softskills“, d.h. sie sind reifer, sie finden leichter Kontakt zu Kommilitonen und Arbeitskollegen und sie haben eher gelernt, Probleme im Team selbstständig zu lösen.

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Künstlerisches Profil

Ich gestalte die Welt – die Welt gestaltet mich.

Was machen wir genau in diesem Profil?
Im Kunstprofil geht es darum, den eigenen Blick auf die umgebende Welt zu schärfen und bewusster zu erleben. Wir untersuchen, welche Einflüsse Kunst, Kultur, Medien und Gesellschaft auf unser Leben und unsere Identität haben, wie diese Faktoren unsere Wertvorstellungen und Träume prägen und steuern und wie wir unsere eigenen Ideen dagegensetzen und eigene Ausdrucks- und Gestaltungsmöglichkeiten entwickeln können.

Eigene Konzepte entwickeln.
Wir beschäftigen uns mit den Bezugsfeldern Freie Kunst, Architektur und Alltagskultur, d.h. wir zeichnen, malen, drucken, fotografieren, bauen Objekte und Modelle, installieren diese etc. Dabei steht das konzeptgeleitete Arbeiten im Vordergrund, d.h. anstelle von kleinen Einzelübungen wird stattdessen unter dem Dach übergeordneter Semestervorhaben an individuellen künstlerischen Projekten zu einem gemeinsamen Thema gearbeitet.

Arbeiten im Projekt und mit Experten.
Die Projektarbeit dient dazu, dass wir uns als KünstlerInnen individuell erproben, ausprobieren, weiter- und in unterschiedliche Richtungen entwickeln und kritisch hinterfragen lernen. Hierbei arbeiten wir auch mit Künstlern und anderen Experten zusammen (ArchitektInnen, MalerInnen, PerformancekünstlerInnen etc.).

Künstlerische und methodische Vielfalt nutzen.
Zudem sind Präsentation und Rezeption von Kunst und Kultur zentrale Bestandteile des Profils. Wir entwickeln für unsere eigenen Arbeiten Ausstellungsformate und Inszenierungen und setzen sie zu verschiedenen Gelegenheiten um (z.B. bei Schulfesten). Regelmäßige Museums- und Ausstellungsbesuche und das regelmäßige Rezipieren von Angeboten der Medien zu Kunst und Kultur (z.B. Kunstzeitschriften, TV-Sendungen) sind ebenfalls wichtiger Bestandteil der Profilarbeit.

Was wollen wir erreichen?
Wir wollen die Fähigkeit entwickeln, selbständig, ausgehend von einem Begriff, einem Gegenstand, einer Fragestellung etc. in ein individuelles künstlerisches Projekt einzusteigen, ein eigenes Konzept dafür zu entwickeln und umzusetzen sowie die Ergebnisse angemessen zu präsentieren. Ziel ist es auch, das eigene künstlerische Arbeiten kritisch zu bewerten, eine differenzierte Meinung zu Werken anderer Künstler zum Ausdruck zu bringen und sie in einen kunsthistorischen Zusammenhang setzen zu können.

Was musst Du für die Arbeit mitbringen?
Neben der grundlegenden Begeisterung für kreatives Denken und Schaffen und für verschiedenste kunstpraktische Tätigkeiten erfordert die Arbeit im Kunstprofil die Bereitschaft, das eigene Repertoire an Ausdrucksmöglichkeiten nicht nur zu zeigen, sondern auch stetig zu erweitern. Die praktische Aneignung des Umgangs mit verschiedenen Materialien und Techniken erfolgt nur noch teilweise während des Unterrichts und muss durch individuelles Arbeiten zu Hause ergänzt werden.

Gefragt sind Kreativität und Engagement.
Das projekthafte Arbeiten an übergeordneten Semesterthemen setzt ein hohes Maß an Eigeninitiative sowie die Bereitschaft voraus, im Arbeitsprozess dem Ergebnis gegenüber offen zu bleiben, d.h. Ideen und Arbeitsergebnisse nicht nur zu entwickeln, sondern sie auch zu hinterfragen, zu verwerfen und neue Wege zu beschreiten. Im Kunstprofil gilt es außerdem auch, die eigenen Arbeiten auszustellen, sich mit anderen darüber auszutauschen und sich intensiv mit Kunsttheorie und -geschichte sowie aktuellem Kunstgeschehen auseinanderzusetzen.

Kurzinfos

Profilgebende Fächer:
Bildende Kunst (5 Stunden pro Woche)
Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (5 Stunden pro Woche)

Profilbegleitendes Fach:
Theater (2 Stunden pro Woche)

AnsprechpartnerInnnen:
Anna Fückert
Max von Redecker
Anne Jakobs


 

 

Gesellschaftswissenschaftliches Profil

Identität in der globalisierten Welt – Me, My Self and Identity in a Globalized World.

Was machen wir genau in diesem Profil?
Dieses Profil richtet sich an alle Schüler, die sozialwissenschaftlich interessiert sind und sich grundlegende Konzepte und Modelle der Welt erschließen wollen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt in diesem Profil ist die vertiefte Auseinandersetzung mit den Fächern PGW und Psychologie sowie ihre Vernetzung. Die Anbindung der profilbegleitenden Fächer Bildende Kunst und Englisch soll das gestalterische und kommunikative Potential der Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit sozialen Fragestellungen stärken.

Was wollen wir erreichen?
Im Mittelpunkt der Arbeit im Profil steht die kritische Analyse zentraler Konzepte wie Identität, Wahrnehmung, Kommunikation, Gesellschaft, Konflikt und Markt sowie die Untersuchung dieser Konzepte bezüglich ihrer Bedeutung für den Einzelnen und die Allgemeinheit. Der Mensch als Gestalter seiner sozialen Umwelt wird in der Fächerkombination PGW, Psychologie, Bildende Kunst und Englisch beleuchtet und kritisch hinterfragt. Die analysierten Konzepte sollen sich in der aktiven Mitgestaltung die direkten Schulwirklichkeit widerspiegeln und somit das gemeinsame Schulleben positiv vorantreiben.

Was musst du für die Arbeit mitbringen?
Gefragt ist ein generelles Interesse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Fähigkeit zur Arbeit mit komplexeren Texten, Grafiken oder Karikaturen sollte ebenso mitgebracht werden, wie die Bereitschaft sich zu engagieren. Diesem Anspruch gerecht werdend, haben die Schülerinnen und Schüler der GW-Profile bereits eine schulweite Wahlsimulation zur Bundestagswahl organisiert und soziale Projekte innerhalb der Schule initiiert.

Kurzinfos

Profilgebende Fächer:
Politik-Gesellschaft-Wirtschaft (5 Stunden pro Woche)
Psychologie (5 Stunden pro Woche)

Profilbegleitende Fächer:
Bildende Kunst (2 Stunden pro Woche)
Englisch (profilbegleitendes Kernfach, 4 Stunden pro Woche)

AnsprechpartnerInnnen:
Dennis Halenza
Robert Meißner
Raphael Gareis
Heiner Schultze


 

 

Naturwissenschaftliches Profil

Labor Zukunft.

Was machen wir genau in diesem Profil?
Wie können wir die Zukunft gestalten, damit wir alle in unserer globalisierten Welt gut leben können? Welche Bedeutung haben Ernährung und Gesundheit, Nachhaltigkeit und Umweltchemie? Welche innovativen Produkte und Verfahren, Kunststoffe und Produkte der Nanotechnologie müssen weiter erforscht und entwickelt werden, damit unser Planet zukunftsfähig ist? Dieses Profil richtet sich an alle, die naturwissenschaftlich interessiert sind und die grundlegenden Konzepte und Modelle unserer Welt verstehen wollen.

Die modernen Naturwissenschaften nehmen immer mehr Raum in unserer technisierten und sich stetig weiterentwickelnden Umwelt ein. Der Einblick in die Funktionsweise und die Auseinandersetzung mit den Risiken und Folgen der vielfältigen technischen Anwendungen schaffen eine breit gefächerte Vorbereitung auf Studium oder Ausbildung.

Was wollen wir erreichen?
Ein wesentlicher Schwerpunkt in diesem Profil ist die Vernetzung der einzelnen Bereiche der Naturwissenschaften. Kritisch werden wir die Grenzen und Folgen betrachten, die sich nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft ergeben. Dafür ist Zeit und Raum im Fach Politik-Gesellschaft-Wirtschaft gegeben.

Was musst Du für die Arbeit mitbringen?
Im Profil wird fächerübergreifend und projektorientiert gearbeitet. Begleitend zu den Semesterthemen finden Praxistage mit und bei unseren Kooperationspartnern statt, um die erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vertiefen.

Kurzinfos

Profilgebende Fächer:
Biologie (5 Stunden pro Woche)
Chemie (5 Stunden pro Woche)

Profilbegleitendes Fach:
PGW (2 Stunden pro Woche)

AnsprechpartnerInnnen:
Dennis Halenza
Oliver Kubrak
Anne Surrey


 

Sportprofil

Menschen in Bewegung.

Was machen wir genau in diesem Profil?
Das Profil „Menschen in Bewegung“ verbindet die sportpraktischen und theoretischen Inhalte mit den Themen aus den Fächern Biologie und PGW.

Verknüpfung verschiedener Wissenschaften.
Neben den Inhalten, die für das Abitur wichtig sind, werden in projektorientiertem Unterricht Inhalte erarbeitet, die sich von allen fachlichen Seiten betrachten lassen. Beispiele hierfür sind das gesellschaftliche Problem „Doping“, die sportlichen Großveranstaltungen Olympische Spiele und die Fußball-Weltmeisterschaften, die Planung eines schulinternen Sportvereins oder die praktische und theoretische Erfahrung mit „Wagnis und Angst“ sowie die Erstellung und Durchführung eines Trainingsplans.

Umfangreiche Fragestellungen.
Das Fach Sport ist neben dem Fach Biologie profilgebend. Im Laufe der zwei Jahre wird folgenden Fragen nachgegangen: Was passiert genau mit meinem Körper, wenn ich trainiere? Was ist Gesundheit? Welche Rolle spielen Leistungssport, Abenteuer- und Erlebnissportarten in der Gesellschaft? Welche Bedeutung und Aufgaben hat der Sport in unserer Gesellschaft? Wie hat er sich verändert? Wie ist das Verhältnis von Sport und Medien, aber auch von Politik und Wirtschaft?

Was wollen wir erreichen?
Schüler und Schülerinnen in diesem Profil sollen ein Verständnis vom Training und der daraus folgenden Anpassungen im eigenen Körper erlangen und dementsprechend agieren, aber ihr Wissen auch weitergeben können. Weiterhin sollen die Schule und andere Schüler und Schülerinnen aktiv am Sport teilhaben bzw. zum Sport motiviert werden. Daher werden verschiedene Projekte durch das Sportprofil angestoßen und durchgeführt: Weihnachtsvolleyballturnier Schüler vs. Lehrer, Fußballturnier am Schulfest, Spendenlauf usw.

Was musst Du für die Arbeit mitbringen?
Dieses Profil richtet sich an alle Schüler und Schülerinnen, die sportinteressiert sind und gerne neue Sportarten lernen (ein wichtiger Aspekt dieses Profils) sich aber auch für die sporttheoretischen Hintergründe und die gesellschaftswissenschaftlichen Themen begeistern können. Interesse ist wichtig, jedoch sollte man auch Durchhaltevermögen und Ehrgeiz besitzen, um sich weiterentwickeln zu können. Um sportliche, naturwissenschaftliche und gesellschaftswissenschaftliche Themen miteinander in Verbindung zu bringen, bedarf es eines Verständnisses für überfachliche Zusammenhänge. Nicht zuletzt ist man für dieses Profil geeignet, wenn einem soziales Engagement, Teamfähigkeit und ein positives Miteinander wichtig sind.

Kurzinfos

Profilgebende Fächer:
Sport (5 Stunden pro Woche)
Biologie ((5 Stunden pro Woche)

Profilbegleitendes Fach:
PGW (2 Stunden pro Woche)

AnsprechpartnerInnnen:
Dario Klaus
Julia Buch
Heiner Schultze